Feste Regeln führen zu entspanntem Investieren

In der Regel investieren Anleger ihr Geld in die Finanzmärkte, ohne sich an eine regelbasierte Anlagestrategie zu halten. Diese Anleger werden jedoch ohne Handlungsanweisung ständig von Zweifeln geplagt. Soll man nun alle Aktien verkaufen und aussteigen, droht ein Crash oder sind Aktien nicht eh zu teuer? Nicht nur, dass solch eine emotionale Vorgehensweise mittel- bis langfristig keine guten Ergebnisse liefert; vor allem die Psyche des Anlegers wird stark strapaziert. Mit Regeln aber lebt man entspannter und weiß, was zu tun ist. Dies ist auch der Grund, warum einer unserer Fonds, der iQ Global, WKN: HAFX7P, gläsern ist. Jeder einzelne Schritt ist regelbasiert und von den Anlegern transparent nachvollziehbar. Das beruhigt und gibt Vertrauen.

Der Behavioral-Experte Sentix hat nun eine Kolumne zu diesem Thema verfasst, die wir ihnen nicht vorenthalten wollen. In dieser Kolumne wird aufgezeigt, wie feste Regeln - bei uns sind dies die Ein- und Ausstiegssignale unserer Modelle, in der Kolumne die Definition eines Stopp-Loss – den Anleger in eine Handlungsanweisung schubst - ohne die sonst üblichen psychologischen Kosten der Entscheidungsfindung. Ein Herumwursteln wird dadurch vermieden.


Definition eines Stopp-Loss: Dieser schubst mich automatisch aus dem Markt, selbst wenn ich aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Informationen noch nicht in der Lage bin, zu entscheiden. So reduziert man den psychologischen Stress im Verlustfall. Sofern ich nach dem Stopp-Loss noch immer von der Anlage überzeugt bin, kann ich die Anlage ja erneut erwerben. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass dies nur extrem selten passiert. Das Beharren auf Verlustbringern, weil man keinen wirksamen Stopp-Loss-Mechanismus hat, ist dagegen sehr weit verbreitet. Und kostet nicht nur Performance, sondern belastet auch das psychologische Wohlbefinden und damit alle weiteren Entscheidungsvorgänge!


Ein wohlmeinender Schubser zur rechten Zeit kann die eigene Anlageperformance erheblich verbessern. Die psychologischen "Kosten" der Entscheidungsfindung können so dramatisch reduziert und die verfügbare kognitive Kapazität auf den kreativen Prozess der Informationsaufnahme und -verarbeitung gelenkt werden. Denn es geht bei der Implementierung von Modellen und Prozessen aus unserer Sicht nicht darum, zum puren Quant-Jünger und System-Trader zu werden. Wenngleich dies durchaus ein besserer, erfolgversprechenderer Weg ist, als sich nur auf sein "Gefühl" und seine Entscheidungskompetenz zu verlassen.
Es geht bei diesem Verfahren darum, für die große Zahl an Entscheidung, vor allem diejenigen, die sich durch Widersprüchlichkeit und Ambiguität auszeichnen, schnell eine wirksame, an Prinzipien, Modellen und Statistiken ausgerichtete Grundposition einzunehmen…


...wo die Unklarheit, die Doppeldeutigkeit und die Entscheidungsstarre dominieren - aus welchen Gründen auch immer - hilft der wohlmeinende Schubser aus sorgfältig ausgewählten Modellen und Prinzipien, das eigene erfolgreiche Bestehen zu sichern!


Resümee:
Handeln Sie diszipliniert nach festen und getesteten Regeln und Anlagestrategien; nur dann werden Sie ihren Frieden finden und erfolgreich investieren.

Blog Vermögensverwaltung