Gut zu wissen:

Still ruht der See - Fern der Öffentlichkeit und ohne großes Mediengeschrei hat der Bundesrat die EU-Geldwäscherichtlinie übernommen

Die EU-Geldwäscherichtlinie soll bis zum 10. Januar 2020 in Kraft treten, mit folgenden Änderungen:
•    Makler und Notare müssen ab Januar 2020 bei Kaufverträgen ab 10.000 Euro eine Meldung abgeben.
•    Neue Erfassungsgrenze für Goldkäufe. Ab 2.000 Euro sind dann anonyme Goldkäufe vor Ort nicht mehr möglich. Aktuell liegt die Grenze noch bei 9.999,99 Euro.
•    Geschäfte bei Kunsthändlern und Auktionshäusern sind ab 10.000 Euro künftig ebenfalls meldepflichtig.


Ein Bargeldverbot würde uns hart treffen
Eine Studie ergab, dass das gebunkerte Barvermögen (ca. 1.300 Mrd. Euro) in Deutschland weiter gestiegen ist. Auf den ersten Blick mag dies gegen die drohenden Negativzinsen ein guter Schutz zu sein. Sollte der Euro eines Tages jedoch aus dem Verkehr gezogen werden, so würde dies sehr wahrscheinlich über Nacht geschehen. In solch einem Fall würde Bargeld wertlos werden.


Wer Immobilien vom Ehepartner erbt, sollte sie mindestens zehn Jahr lang halten.
Überlegen Sie die Immobilie in dieser Zeit zu verkaufen bzw. an Ihre Kinder zu verschenken, sollten Sie diese Frist einhalten. Sonst könnte rückwirkend Erbschaftsteuer anfallen. Dies sollten Sie im Vorfeld unbedingt mit Ihrem Steuerberater/in klären.


Was ändert sich 2020
•    Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung steigt auf 6.900 Euro (alte Bundesländer) bzw. 6.450 Euro (neue Bundesländer).
•    Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung steigt von 54.450 Euro auf 56.250 Euro pro Jahr.
•    Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt um 0,1% auf 2,4%. Jedoch gilt diese Minisenkung nur bis zum 31.12.2022.
•    Für die Bemessung der Krankenkassenbeiträge für Betriebsrenten gibt es ab nächstem Jahr einen Freibetrag von 159,25 Euro. Bisher gab es eine Freigrenze in Höhe von 155,75 Euro. Das bedeutet, dass bei Betriebsrenten welche höher als 159,25 Euro sind, in Zukunft jeder monatlich 25 Euro weniger Krankenkassenbeiträge bezahlen muss.

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