iQ-Systematic: eine der besten Anlagestrategien

Die von uns entwickelte iQ - Systematic vereint trendfolgende und saisonale Elemente in einer Anlagestrategie. Dass sich Finanzmärkte in Trends bewegen kann seit vielen Jahrzehnten beobachtet werden. Auch saisonale Merkmale sind typisch für die Aktienmärkte, so dass beide Phänomene sinnvoll in einer Anlagestrategie vereint werden sollten. Wir nenne diese kombinierte Strategie “iQ-Systematic“.

Zur Erläuterung der Anlagestrategie wollen wir ihnen an Hand eines Index, dem DAX, aufzeigen, wie die iQ-Systematic umgesetzt wird. Im Rahmen unseres weltweit anlegenden Fonds, “iQ Global“,WKN: HAF X7P, setzen wir diese “iQ-Systematic-Strategie“ in mehreren Regionen und Ländern gleichzeitig um, was wiederum zu einer Diversifikation dieser Strategie führt, der sogenannten “Trendphasendiversifikation/TPD“.

Betrachten wir uns zunächst in der nächsten Graphik die sich durch diese Systematik ergebenden Aktienquoten im Zeitablauf seit dem 01.01.2000.  Die Aktienquote kann generell zwischen 0% und 200% betragen (Siehe hellgrüne und dunkelgrüne Balken und die entsprechenden Prozentsätze der rechten Skala).  Eine 200%ige Investition in den DAX kann z.B. durch ein LevDAX-ETF umgesetzt werden. Zur Berechnung der Aktienquote wird untersucht, ob sich der DAX in einem Aufwärtstrend befindet oder nicht. Hierzu werden drei trendfolgende Indikatoren verwenden, nämlich zwei Gleitende Durchschnitte und der MACD. Im Bereich der gleitenden Durchschnitte werden die 130Tagelinie (130GD) und die 200Tagelinie (200GD) herangezogen. Hat der DAX seine 130GD (inkl. einer 3%igen envelope) überschritten, so ist dies positiv zu werten, der Trend ist aufwärts gerichtet, es kann in den DAX investiert werden. Ist zusätzlich auch die 200GD überschritten, so kann die Aktienquote erhöht werden. Bestätigt dann auch noch der MACD (auf Monatsbasis geglättet) den Aufwärtstrend kann die Aktienquote bis zu 200% betragen - falls sich der Aktienmarkt zusätzlich in den Monaten November bis April befindet. Damit kommt nun auch die saisonale Komponente ins Spiel. In den Monaten Mai bis Juli sowie im Oktober kann die Aktienquote nämlich höchsten 100% betragen und in den typischen Crashmonaten August und September gar nur 50% - auch wenn die 200GD, die 130GD und der MACD überschritten und damit positiv sind! Es ergeben sich somit potentielle Aktienquoten von 0%, 25%, 50%, 100% und 200% (Siehe nächste Graphik). Wurde z.B. die 200GD und die 130GD vom DAX nach unten hin durchbrochen, so beträgt die Aktienquote 0%. Befinden wir und hingegen im Winterhalbjahr und sind zusätzlich alle drei trendfolgenden Indikatoren positiv, so beträgt die Aktienquote 200%.

 

 

Aktienquote gemäß der iQ-Systematic in einer Spanne von 0% bis maximal 200% seit dem 01.01.2000 am Beispiel des DAX

 

Quelle: Eigene Berechnungen, Stand 09.08.2019

 

 Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wurde in den vergangenen 20 Jahre nach dieser Systematic in den DAX investiert, so ergab sich eine durchschnittliche Rendite von über 12%, während der DAX auf 2,87% gekommen ist. Die einzelnen Jahresergebnisse können Sie der nächsten Tabelle entnehmen.

 

 

Jährliche Rendite des DAX und der auf den DAX angewandten iQ-Systematic, der iQ-DAX

 

Quelle: Eigene Berechnungen, Stand 09.08.2019

 

Auch die Drawdowns, also die vorübergehenden Einbrüche, waren aufgrund dieser Systematic wesentlich kleiner als beim DAX, wie Sie den nächsten beiden Graphiken entnehmen können. Während der DAX Anfang 2003 bis zu 72% verloren hat, lag der iQ-DAX bei lediglich -22%. Ähnlich sieht es 2008/2009 aus:

 

 

 

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