Die Bodenbildung nimmt Gestalt an

Bereits im letzten Marktkommentar hatten wir auf die Möglichkeit einer Bodenbildung hingewiesen. Diese läuft nun auch seit Anfang dieser Woche an. Betrachtet man sich den Weltleitindex, also den amerikanischen S&P 500-Index, so hat dieser Index während des Einbruchs beginnend mit dem 29. Januar und unter zunehmender Heftigkeit ab dem 02. Februar kurz vor seiner weltweit beachteten und wichtigen...

Eine Bodenbildung ist jetzt möglich

Seit Frühjahr 2016 kannten die Börsen nur die Richtung, nämlich nach oben – und dies unter äußerst geringen Schwankungen. In 2017 z.B. gab es an den US-Börsen keinen einzigen Tag mit einem Kursausschlag von mehr als 2%. Rückschläge von ca. 10% sind aber eigentlich in jedem Börsenjahr einzukalkulieren, das haben Anleger inzwischen vergessen.

Die Nervosität kehrt zurück

Die Nervosität kehrt nun an die Finanzmärkte zurück und damit auch die Gefahr für unerfahrenere Anleger, gefühlsbedingte Fehler zu machen. Wir wollen im Folgenden in aller Ruhe die aktuelle Situation nüchtern bewerten und Sie damit an die Hand nehmen:

Das US-Dollar Rätsel

Zur Verwunderung vieler Marktteilnehmer steigt der Euro zum Dollar seit Ende 2016 steil an. Aufs gesamte Jahr 2017 bezogen verlor der Dollar ca. 13% gegenüber dem Euro. Vor allem in der vergangenen Woche stieg das Währungspaar im Hoch auf stolze 1,2576. Und dies obwohl klar sein dürfte, dass die US-Notenbank, Fed, die Leitzinsen in diesem Jahr eher noch etwas anheben und ihre Bilanz schrumpfen...

Quartalsberichtssaison im Fokus

Seit Freitag dem 12. Januar steht die Quartalsberichtssaison für die im 4. Quartal 2017 erzielten Umsätze und Gewinne der amerikanischen Aktiengesellschaften im Fokus der Analysten. Die Erwartungen sind hoch und sollten möglichst nicht enttäuscht werden. Sollte es keine größeren Enttäuschungen geben, könnten die Aktienmärkte weiter ansteigen – trotz jetzt bereits sehr ambitioniert bewerteter...

Technische Korrektur wäre jetzt gesund

Die fulminante Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte vor allem auch in den ersten Tagen des neuen Jahres waren im Zusammenhang mit der bereits guten Wertentwicklung in 2017 (zumindest in der jeweiligen Lokalwährung betrachtet) eine Übertreibung. Vor allem die amerikanischen Aktienmärkte sind jetzt stark überkauft, während der DAX ja schon seit Monaten erfolglos versucht, sein Hoch von Ende Oktober...

GFA Börsenampel: Pro-Aktien-Votum kann nicht überzeugen

Noch immer sendet unsere Börsenampel ein Pro-Aktien-Votum aus, und dies inzwischen seit rund 18 Monaten – nämlich seit dem 30.06.2016. Von einem ungefährdeten Pro-Aktien-Votum kann aber aktuell keine Rede sein.

Kommt die Jahresendrally?

Weiterhin behauptet sich der DAX im oberen Bereich der aktuellen Handelsspanne. Seine Tradingrange zwischen 12.850 und 12.900 DAX-Punkten hat er zumindest nach oben hin verlassen und die kurzfristige Unterstützung bei 13.050 bis 13.080 Punkten hat bisher gehalten. Das ist ein positives Zeichen. Ein Ausbruch in Richtung Allzeithoch ist somit weiterhin noch in diesem Monat für den DAX möglich....

Bestnote für unseren Fonds "QUANT HAIG - DAX MINVAR FLEX PROT.A", WKN: HAF X6V

Für das Abschneiden unseres Fonds “Quant HAIG – DAX MinVar FlexProtection“, WKN: HAF X6V, über die letzten drei Jahre, haben wir nun vom Datenanbieter Fondsweb.de die Bestnote von 5 Sternen erhalten. In Bezug auf die Wertentwicklung liegen wir über die letzten 3 Jahre aktuell auf dem zweiten Platz der gesamten Vergleichsgruppe. Die Fondsnote bezieht sich auf die risikoadjustierte Wertentwicklung...

Schwächere Aktienmärkte bis Mitte Dezember wahrscheinlich

Das dringend notwendige Durchatmen der Aktienmärkte hat begonnen und dürfte sich noch bis kurz vor Weihnachten hinziehen. Grund zur Panik besteht aber dennoch nicht, da die übergeordneten und damit langfristigen fundamentalen, sentiment- und markttechnischen Faktoren weiterhin positiv sind. Auch die übergeordneten Aufwärtstrends der Aktienmärkte sind weiterhin in Takt.

Kleine Korrektur wäre jetzt gesund

Über das gesamten Jahr 2017 haben sich die amerikanischen Aktienmärkte bisher keine Zeit genommen durchzuatmen. Jeder kleine Rücksetzer wurde im Verlaufe des Jahres sofort wieder aufgekauft (buy-on-Dips-Verhalten). Letztendlich bewegen sich die US-Aktienmärkte seit geraumer Zeit in Trippelschritten weiter aufwärts.

Crash weiterhin unwahrscheinlich

Übergeordnet betrachtet liegen nach wie vor keine Auslöser vor, die zu einem Crash führen könnten. Betrachtet man sich die letzten Jahrzehnte, so waren vor allem steigende Inflationsraten und Zinserhöhungen von Seiten der Notenbanken ab einem bestimmten Zins-Niveau Hauptauslöser für den Beginn einer (zyklischen) Baisse.